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Wann und wo der Name NEUDERT erstmals in Sachsen und Böhmen in einer Urkunde auftaucht, zeigt nachfolgende Tabelle.In der vorliegenden Form entspricht sie meinem aktuellen Forschungsstand (3/2006). Zusätze 2007 |
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| Schwarzenberg | Erzgebirge, Kurfürstentum Sachsen | (Am 5.2.1449 heiratet eine (andere) Johanna N. einen Johannes Graubner.); |
www.familysearch.org 1) |
| Grünhain | Erzgebirge, Kftm. Sachsen | www.familysearch.org (gefunden: 7.4.2004) 1) | |
| Zschorlau | Erzgebirge,Kftm. Sachsen |
Hans Neidhard, 1539 auf der Talmühle in Zschorlau | www.weiss.de/mueller-nn.html 11/2009 |
| Zschorlau | Erzgebirge,Kftm. Sachsen |
Urban Neithart, Einwohner in Zschorlau, kauft um 1550/60 von Wolf Pommer eine Mühle. | www.weiss.de/mueller-nn.html 2007 |
| Neudek, heute Nejdek | Erzgebirge, Kgr. Böhmen | In der ev. Tauf-, Trau- und Sterbematrik der Pfarrei Neudek, Bd. 1, Laufzeit von 1562 bis 1597, gibt es 36 Einwohner, die den Namen Neidhart tragen. In der Amtszeit eines der 8 Pfarrer (1571-1574) wurde der Name bei 10 Namensträgern zu Neudert verändert. - Neben der Stadt Neudek gibt es in diesem Zeitraum auch vereinzelte Matrikeintäge aus Hohehstollen, Eibenberg und Oedt. Eintrag geändert: 8/2010 | Erste Pfarrmatrik
1562-1597 von Neudek im Egerland; Verl. Degener, Neustadt/ Aisch
1992; ISBN 3-7686-4131-7 Deutsche Nationalbibliothek Leipzig SA 4359-36 |
| Trinkseifen | Bergstadt Platten | Appollonia, Georg NEIDHARTs Hauswirtin, ist Taufpatin bei der am 23.12.1562 getauften Christina Preuß | Erste Pfarrmatrik 1562-1597 von Neudek im Egerland; Verl. Degener, Neustadt/Aisch 1992 |
| ?Neudek | Wenzl NEUDERT ist Gevatter des am 15.2.1571 getauften Kindes Matthias Merkel. Erste NEUDERT-Nennung in Neudek und Umgebung! Eintrag: 8/2010 | Erste Pfarrmatrik 1562-1597 von Neudek im Egerland; Verl. Degener, Neustadt/Aisch 1992 | |
| Windisch Rottmannsdorf | Zwickau, Kftm. Sachsen | Simon Neudert, Heirat am 27.11.1611 in Planitz (heute Stadtteil von Zwickau) | Obersächsisches Geschlechterbuch, Band 1, 1920; Görlitz 1920, S. 267 (nach dem Kirchenbuch Bockwa, Stadtteil von Zwickau);
Deutsche Nationalbibliothek Leipzig: ZA 82433 |
| Laubendorf | Kgr. Böhmen, Chrudimer Kreis, ab 1940 Kreis Zwittau (heute Svitavy) | Am 15.1.1645 wird das Kind Paul der Laubendorfer Eltern Simon & Regina Neudert in der St. Jakobskirche in Politschka getauft. | Taufmatrik Politschka, 1642 beginnend; Standort Archiv Zamrsk/CZ |
| Laubendorf | Kgr. Böhmen, Chrudimer Kreis, ab 1940 Kreis Zwittau | 1651 gibt es drei Neudert- Familien. | Soupis poddanych podle viry z roku 1651. Chrudimsko; Standort: GWZO Leipzig |
| Elbogen | Kgr. Böhmen | 2 Familien und 4 Einzelpersonen NEUDERT 1651 genannt | Soupis poddanych podle viry z roku 1651 2 ). Loketsko, Standort: GWZO Leipzig |
| Ullersloh | Neudek, Kgr. Böhmen (heute Nejdek | Georg Neuttert, Richter, und Familie 1651 genannt | Soupis poddanych podle viry z roku 1651. Loketsko. |
| Iglau | Markgrafschaft Mähren | 1600: Neudert als Familienname vorkommend | Zeitschrift des Deutschen Vereins für Geschichte Mährens und Schlesiens. 1910, S. 208 |
| Kgr. Böhmen, Herrschaft Elbogen |
Elisabeth Neudhartin, Witwe, 35 J. alt, 2 Söhne u. 3 Töchter 1651 genannt |
Soupis poddanych podle viry z roku 1651. Loketsko; 1945 gab es 7 Familien NEUDERT |
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| Littmitz | Falkenau, Kgr. Böhmen | Johann N., Bauer, und Familie; 1651 (* ca. 1623) | Soupis poddanych podle viry z roku 1651. Loketsko |
| Haid | Herrschaft Elbogen | Johann N., 1654 | Die Karlsbader Landschaft, Hrsg.: Heimatverein der Karlsbader e.V., 1974; Druck: Brönner & Dentler KG Eichstätt |
| Schlackenwerth | Herrschaft Elbogen | Martin N., und Mathes N, beide 1654 | Die Karlsbader Landschaft, Hrsg.: Heimatverein der Karlsbader e.V., 1974; Druck: Brönner & Dentler KG Eichstätt |
| Loguivy | Cotes d'Amor/Bretagne (F) | le Neudert; 1696 (kein Vorname angegeben) | www.geneanet.org |
| Pullwitz | Mathes N., 1713; | Die Karlsbader Landschaft, Hrsg.: Heimatverein der Karlsbader e.V., 1974; Druck:Brönner & Dentler KG Eichstätt | |
| Ellm | Herrschaft Elbogen | Johann N., 1713 | Die Karlsbader Landschaft, Hrsg.: Heimatverein der Karlsbader e.V., 1974 |
| Donawitz | Johanna N., 1713 | Die Karlsbader Landschaft, Hrsg.: Heimatverein der Karlsbader e.V.,1974 | |
| Oed | Neudek | Anna Maria N., * 1727 (1651 noch kein Fund!) | www.familysearch.org |
| Thein | Falkenau / Egerland (heute Sokolov) | Anna Rosina N., * ca. 1729 | www.familysearch.org |
| Ubstadt | Bruchsal/Baden | Maria Magdalena, *1766, T. d. Mathias Neudert, *1642 in Ubstadt | http://gedbas.genealogy.net/ 8/2011 |
| Boskovice/Mähren | Jan N., * 1798 ; Heirat am 1.7.1823; Herkunft aus Laubendorf vermutet! | ||
| Berlin | Kgr. Preußen | Friedrich Wilhelm N., getauft am 13.10.1844 in St. Elisabeth (Kirche in Berlin?) | www.familysearch.org |
| Baden-Baden | Johann Adam Karl N., * 1848 | www.familysearch.org | |
| Krakau | Galizien | Josefa N., * ca. 1853 | www.familysearch.org |
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1Wie mir am 18.11.2004 ein Forscherkollege, der Vorfahrensuche
im Erzgebirge betreibt, mitteilte, sind viele Eintragungen
unter www.familysearch.org fraglich, wenn nicht gar gefälscht.
Wahrscheinlich trifft dies auf die beiden Zeilen der Tabelle
zu, weil es aus so früher Zeit weder in Schwarzenberg noch
in Grünhain Taufmatriken gibt. Aus diesem Grund sind die
entscheidenden Angaben in den beiden Tabellen-Zellen zwar nicht
gelöscht worden, aber durchgestrichen dargestellt.
2) Die "Soupis poddanych podle viry z roku 1651" sind eine flächendeckend in Böhmen durchgeführte Erfassung der Bewohner. Die Erfassung hatte der Erfolgsmessung der Rekatholisierungsbemühungen nach der Schlacht am Weißen Berg gedient. Die Ergebnisse liegen in Buchform vor und können in einschlägigen deutschen Bibliotheken eingesehen werden. Mit der erstmaligen sicher belegten Nennung des Namens NEUDERT in Neudek (Böhm. Erzgebirge) ist erwiesen, dass es den Namen in dieser Schreibweise mindestens schon 450 Jahre lang gibt.Nachfolgend ist eine Landkarte dargestellt, welche Obersachsen und Böhmen zeigt. Darin sind diejenigen Orte hervorgehoben, aus denen eine frühe NEUDERT-Nennung bekannt ist (Auszug aus obiger Tabelle). Nachdem ich in die "Soupis poddanych podle viry z roku 1651. Chrudimsko" eingesehen und in Laubendorf drei NEUDERT- Familien gefunden habe (Feb. 2006), bin ich nicht mehr überzeugt, dass der Name NEUDERT durch Zuwanderer aus dem sächsischen Erzgebirge nach Laubendorf gekommen ist. Wenn es um 1650 schon mehrere NEUDERT- Familien in Laubendorf gab, ist die mündlich tradierte Aussage von der NEUDERT / NEUDERT- Hochzeit während des Dreißigjährigen Krieges als "der Wahrheit entsprechend" zu bewerten. Dann könnte der Name durchaus in Laubendorf selbst entstanden und durch einen gestrandeten sächsischen Söldner NEUDERT gefestigt worden sein. (Zusatz 2.2.2006) Die rot eingezeichnete Grenze ist die Grenze zum deutschen Reich im Jahre 1938. Die grün eingezeichnete Grenze ist die Sprachgrenze, wie sie 1945 bestand.
Wer etwas zur Erhellung, wo der Name NEUDERT entstand und wie er durch die Generationen weitergegeben wurde, beitragen kann, dessen Gesprächspartner möchte ich werden. |
Johann Neudert: Was mir von möglichen Vorfahren und von Namensvettern bereits bekannt ist .....
| Datum/Jahr | ||
| Seit dem 8. Jhd. | Neithart in Neithartshausen (Kreis Eisenach, Thüringer Rhön) Erste Nennung in Mitteldeutschland! Alle noch älteren Nennungen stammen aus der Deutschschweiz und aus dem Elsass. Zusatz 12/2007 |
Vossbergsche Zentrale Forschungsstelle NITHART (Mappe 3, Dokument 3.1) Archiv Roger Neidhart |
| + 844 oder 845 | Nithard, Enkel Karls des Großen, Geschichtsschreiber, Abt in St. Riquer 1 | Diverse Lexika |
| um 1180 - vor 1246 | Neidhart von Reuenthal (auch "Riwental" geschrieben), Minnesänger (Reuental/Odenwald?)2 | Diverse Lexika |
| 1275 | Arnold Nithardus (deutsch: Nithard), Ratmann zu Jena | Dr. Walter Neudert +, Berlin 3) |
| 1379 | Heinrich Neithardt kommt als Stadtschreiber nach Ulm. Von da ab ist sein Patriziergeschlecht über mehrere Jahrhunderte in Ulm nachweisbar. Neidhart v. Gneisenau stammt aus diesem Geschlecht. | Deutsches Patriziat. C.A. Starke Verlag Limburg/Lahn 1968 |
Älteste mir bekannte Nennung des Namens NEUDERT ! |
www.familysearch.com 5) | |
| 1456 | Nennung des Namens Neidhardt in Neusattl und Joachimstal (beide Orte im böhmischen Teil des Erzgebirges); Erste bekannte NEIDHARDT-Nennung in Böhmen! | Schwarz, Dr. Emil: Sudetendeutsche Familiennamen des 15. und 16. Jahrhunderts, Verlag Lerche, München, 1972, Seite 213 |
| um 1460/80 - 31.8.1528 | Mathis Gothard Nithart, oder Neithardt/Neithart geschrieben, genannt Matthias Grünewald, Maler, geb. in Würzburg, lebte 1503/04 in Aschaffenburg, ab 1516 in Diensten des Kardinals Albrecht von Brandenburg, ab 1527 in Halle/S, dort auch gestorben; | Lexika |
| 1520 | Nennung eines Paul Neidhardt in Schneeberg (Erzgebirge); 1521 Nennung eines Jörge Neidhardt, erneute Nennung 1531 mit dem Hinweis, dass er Scheunen angezündet habe; an gleicher Stelle ein 1645 existierender Ort Neidhardtstal (gegründet 1640) genannt, in welchem eine Schwefelhütte (auch Schwefelhammer genannt) betrieben wurde | Sommerfeld, Gustav: Erzgebirg. Forschungen zur Kulturgeschichte und Geschlechterkunde, Dresden 1929 und 1930; Standort: Deutsche Nationalbibliothek Leipzig (nachfolgend DNBL genannt), 1929 A 10864 |
| www.familysearch.com; 5) | ||
| 1523 | Nennung des Namens Neidhardt in Neusattl, Wintersgrün, Oberneugrün, Tüppelsgrün, Lanz u. a. (alles Orte im böhmischen Teil des Erzgebirges) | Schwarz, Dr. Emil: Sudetendeutsche Familiennamen . . . |
| 1525 | Nennung des Untertanenverhältnisses
folgender acht Personen mit der einheitlichen Schreibweise NEITHARD: Wenzl N., Ihenassen, Untertan der Herrschaft Elbogen; Hansel N., Neuensattel, Untertan des Rates der Stadt Elbogen; Hans N., Wintersgrün, und Simon N., Neuensattel, Untertan des Sebastian Thusell; Michael N., Oberneugrün; (ohne Vorname) N., Dipolzgrün; Hans N., Lambts; alle drei Untertanen des Wolf Schlick zu Falkenau; Michael N., Genassen (muss 4 x jährlich Geld- und Naturalabgaben liefern |
Rudolf Schreiber, Hrsg.: Das
Elbogener Urbar der Grafen von Schlick von 1525; Prag 1934 Standort: GWZO Leipzig, Signatur 97/ 1276 Eintrag 4/2006 |
| 1525 | Nennung einer Neydhartin in Altsattel | Schwarz, Dr. Emil: Sudetendeutsche Familiennamen . . . |
| 1546 | Geburt eines Nicolaus Neithardt in Schöneck/Erzgebirge; + 18.12.1606 | alain.neidhardt@club-internet.fr (7/2006) |
| 1571-1574 | In der ev. Tauf-, Trau- und Sterbematrik, Bd. 1 der Pfarrei Neudek (böhm. Seite d. Erzgebirges) gibt es 36 Einwohner, die den Namen Neidhart tragen. In der Amtszeit eines der 8 Pfarrer (1571-1574) wurde der Name bei 10 Leuten zu Neudert, bei 2 zu Neidert und bei 3 zu Neubert | Erste Pfarrmatrik 1562-1597 von Neudeck im Egerland; Verl. Degener, Neustadt/Aisch 1992; ISBN 3-7686-4131-7 |
| 18.11.1592 | Geburt der Christine Neidhart, Tochter des Jacob N. & Anna, geb. Kütterer, in Hirschfeld bei Zwickau | Familienbericht Ortsfamilienbuch Hirschfeld Eintrag: 16.7.2007 |
| 1585; 1592 | Geburt eines Michel und einer Maria Neidhart, Sohn und Tochter des Simon Neudert/Neidhart/Neidert (Drei verschiedene Schreibweisen in den Matriken!), in Bockwa (heute Stadtteil von Zwickau) | Planitzer Kirchenbuch Nr. 1, Nr. 118 (?) und 123 (?); Persönl. Mitteilung von Frau Liselotte Flechsig, Bergstr. 10a, Zwickau |
| 27.11.1611 | Simon Neudert aus Windisch-Rottmannsdorf (Ort bei Zwickau) heiratet in Planitz (heute Stadtteil von Zwickau) eine Katharina (Kästner?) | Obersächsisches Geschlechterbuch, Band 1, 1920; Görlitz 1920, S. 267 (nach dem Kirchenbuch Bockwa, Stadtteil von Zwickau); DNBL: ZA 82433 |
| 1620 | Geburt einer Dorothea Neidhart , Tochter des Simon Neidhart (nicht Neudert, wie oben geschrieben) in Rottmannsdorf, danach bis 1798 (Registerende) keine weitere Namensnennung | Persönl. Mitteilung von Frau Liselotte Flechsig (Archivarin), Bergstr. 10A, Zwickau |
| 15.1.1645 | Das Kind Paul des Laubendorfer Ehepaares Simon & Regina NEUDERT wird in der St. Jakobskirche in Politschka getauft Erste Nennung NEUDERT in Laubendorf in einer Matrik Zusatz 12/2008 |
Taufbuch Politschka 1642f; Standort: Gebietsarchiv Zamrsk/CZ |
| 1650 | Heinrich Neidert aus Hosenfeld-Jossa, Kr. Fulda, Besitzer der um 1450 erbauten Schlingenmühle, umbaut einen Bildstock, der als wundertätig gilt, mit einer Kapelle. 1703/1705 wird die Familie des Heinrich Neydardt im Zusammenhang mit der Errichtung der „Schlingenkapelle" dortselbst genannt. Unter den Arbeitern des Baues werden Hanß Neitert (Schlengenmöll), Georg Neitert und Heinrich Neitert (Hobiche) genannt. | Mitteilung von Dr. Walter Neudert +, Berlin |
| 17.9.1655 | In Bautzen wird eine Martha Neidert/ Neider / Neitert / Neidtert geboren (4 Schreibweisen treten auf) . | Mitteilung von Dr. Walter Neudert +, Berlin> |
Mit dem Matrikeintrag vom 15.1.1645 ist nachgewiesen, dass es
spätestens ab diesem Zeitpunkt mindestens eine eigenständige NEUDERT-Linie in Laubendorf gibt. Alle späteren Namensnennungen in anderen Gegenden können somit diese Laubendorfer Namenstradition nicht mehr begründet haben. |
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1) Nach "Lexikon für Theologie und Kirche", Herderverlag, 1995,war er im letzten Lebensjahr Laien-Abt im Kloster St. Riquer. Er starb in einer Schlacht. In der Literatur werden mehrere Todeszeitpunkte zwischen 843 und 845 erwähnt. Einer davon ist der 16.4.844. Ob Nithard verheiratet war und Kinder hatte, bevor er Abt wurde, muss noch erforscht werden. - Nach "Biographisch-Bibliographisches KIRCHENLEXIKON" (www.bautz.de/bbkl/n/nithard.shtml) gibt es einen Mönch und Märtyrer Nithard, der im Kloster Corbie lebte. In Diensten des Bischofs vn Osnabrück, Gosbert, dessen Neffe er war, missionierte er in Schweden und erlitt dort im Jahre 845 das Martyrium. Es könnte sein, dass letzterer Nithard mit ersterem von den Historikern hin und wieder verwechselt wurde, was zu den verschiedenen Angaben des Todeszeitpunktes des Nithard, Enkel Karls des Großen, führte. 2) Einige Historiker sagen, Reuent(h)al sei keine Ortsangabe, sondern meine Tal der Tränen.- Ab 1350 bis ins späte Mittelalter hinein gab es sog. Neidhartsspiele (erste Erwähnung eines solchen im Kloster St. Paul in Kärnten), die dem Namen nach, nicht jedoch der Sache nach auf Neidhart von Reuenthal zurück gehen. Sie sind die Vorläuferinnen der Fastnachtsspiele. 3) Ein entfernter Verwandter von mir, + 2002 4) Diese Hochzeit, wenn sie denn stattgefunden hat, müsste wenige Jahre nach 1620 (Schlacht auf dem Weißen Berg) gewesen sein, als sowohl die Sachsen als auch die Böhmen lutherischen Glaubens waren. Eine konfessionsverschiedene Ehe war zu dieser Zeit undenkbar.  5) Wie mir am 18.11.2004 ein Forscherkollege, der Vorfahrensuche im Erzgebirge betreibt, mitteilte, sind viele Eintragungen unter www.familysearch.org fraglich, wenn nicht gar gefälscht. Wahrscheinlich trifft dies auf die beiden Zeilen der Tabelle zu, weil es aus so früher Zeit weder in Schwarzenberg noch in Grünhain Taufmatriken gibt. Aus diesem Grund sind die entscheidenden Angaben in den beiden Tabellen-Zellen durchgestrichen dargestellt. Aus dem Jahre 1528 ist die Liste der erbzinspflichtigen Personen des Klosters Grünhain überliefert. In den etwa 12 Dörfern findet sich der Name NEUDERT/NEIDHART nicht. Zusatz 2/2006 Nach gegenwärtiger Quellenlage (1/2006) muss davon ausgegangen werden, dass es NEIDHART/NEUDERT zuerst auf der sächsischen Seite des Erzgebirges gab. Erst danach folgte die böhmische Seite. Die Begründung für diese Annahme ist:
Folgende Fragen leite ich an Forscherkollegen weiter:
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Hypothese über die Herkunft der Laubendorfer NEUDERTs
Gegen Ende des Mittelalters und zu Beginn der Neuzeit hat es in Böhmen vier Migrationsströme unterschiedlichen Ausmaßes und unterschiedlicher Richtung gegeben.
So weit die geschichtlichen Tatsachen! Nun
zu den Vermutungen, Vermutungen, die die Qualität einer Hypothese,
vielleicht einer Theorie haben! Sie betreffen die beiden erstgenannten
Migrationsströme. Selbstverständlich wurde in allen böhmischen
Erzgebirgsorten, in denen NEUDERTs vorkamen, auch nach solchen Namen gesucht,
die auch in Laubendorf und Umgebung vorkamen. Das würde die These
von der Zuwanderung aus dem Erzgebirge untermauern. Es wurde zweimal
EDELMANN und einmal FINDEISEN gefunden. Beide Namen existieren im 17.
Jahrhundert auch in Laubendorf. Der Name FINDEISEN deutet auf einen Namensträger
hin, der mit der Suche von Erzgängen vertraut war. Diesen Beruf konnte
er im Erzgebirge, aber auch in einigen südlichen Nachbardörfern Laubendorfs ausüben,
wo Eisenerzbergbau betrieben worden ist. Der erste
Laubendorfer FINDEIS ist somit ein Zuwanderer. Vielleicht kam er zusammen
mit einem EDELMANN und einem NEUDERT dort an. Die Entstehung des Namens NEUDERT, dessen
frühdeutsche Urform NITHART ist, ist im südwestdeutschen
Sprachraum anzusetzen. Dies waren seinerzeit das Elsass und die Deutschschweiz.
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Die Nachforschungsergebnisse sind tabellenförmig
aufgebaut. Die Tabelle ist jedoch nicht vollständig. Soweit der
Ort Laubendorf betroffen ist, habe ich Unterlagen meines Vaters und des
Arbeitskreises Laubendorf verwendet. Für den Ort Schönbrunn
hat Lm Michl freundlicherweise zugearbeitet. Die Suche
nach NEUDERTs im übrigen Schönhengstgau
geschah überwiegend durch Recherchen in ca. 30 Heften
der "Schönhengster Heimat" der Jahrgänge 1998 bis 2002.
Welche ehemaligen Einwohner von Laubendorf und den Nachbarorten können diese Tabelle kritisch durchsehen und mir eventuelle Fehler und Zusätze mitteilen?
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Johann Neudert Die "Schönhengster Heimat", das Presseorgan der heimatvertriebenen Schönhengster, befasste sich in ihrer Ausgabe vom Januar 1995 mit dem Thema Namensforschung und handelt dabei auch den Namen NEUDERT ab. Der Verfasser Franz J. Klimperle schreibt: Neudert/Neidert/Nethert, Netek (sächsisch- schlesisch-böhmisch), Neithard (althochdeutsch) "Kampfesgroll, kampfbereit"; verschliffen aus "Neuer Siedler am Walde", althochdeutsch Neut-hart; Neidert aus Neida bei Coburg" Mein entfernter Verwandter Dr. Walter Neudert, Berlin, *1910 in Mödritz bei Brünn, hat noch weiter gehende Aussagen zur Namensherkunft erforscht:
*) Es gibt eine nicht zu vernachlässigende Aussage verschiedener Namensherkunftsforscher, die dem Namen NEUBERT eine nicht so lange Entwicklungsgeschichte, wie hier dargestellt, zubilligen. Sie halten NEUBERT für eine Abschleifung von NEUBAUER. Dr. Walter Neudert zog zu seinen Nachforschungen folgende Bücher heran:
NEIDHARD (ahd. nît = Eifer, Hass, stark im Kampfeseifer): Niedhart, Niedert = Nither: Niederle, Nieter, Nitter, Neider, Nierlich (Kurzform: Nitho): Nitt(e)l, Neitel, Nieck(e)l (Kf. : Nietz), Nitzsche, Nitzschmann, Neitzel. Die Abwandlung zu NEUDERT kommt bei ihm nicht vor! Auch der DUDEN gibt Hinweise auf die Namensherkunft.
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Johann Neudert Der Maler Mathis Gothart Nithart, genannt Matthias GrünewaldMeine Vorfahren in Laubendorf,
Einige meiner Vorfahren kann ich bis in die Zeit vor den Dreißigjährigen
Krieg zurück verfolgen. Von anderen wiederum fehlt
jenseits der 6. Vorfahren-Generation jede Spur. Etwa 450 Personen sind in der Vorfahrensliste erfasst. Von den meisten sind
Tauf-/Geburtstag, Hochzeitstag und Todes-/Beerdigungstag erforscht worden. Das
älteste gesicherte Datum ist das Trauungsdatum 7. Februar 1607 des Adam
Friedl und der Anna Günther (beide aus Stangendorf). Beide Vorfahren
haben 11 Generationen vor mir gelebt. Aus der 13. Generation vor mir kenne ich
einen Namen, Andreas Schönk. Er besaß den Laubendorfer Bauernhof 176. Er
trägt die Vorfahren-Nummer 9920 und ist während des Dreißigjährigen Krieges
gestorben
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| Laubendorf:
Balzer/Paltzer, Bidmon/Bittman/Widmon, Bittner/Püttner, Blaschka Czeschka/Czieschka/Czizke/Tschieschka/Tjezkey/Zischka/Zisska, Doleschal/Dolezal/Doleschle, Eltschkner, Findeis/Findeyß, Federsel/Federsell, Fordinal/Wohdenal, Gleich, Gloser/Glaser, Heger, Kruschina, Leis/Leiß, Löffler/Leffler, Müller, Neudert/Neydert, Petter/Peter, Schlöser/Schleser, Schmid/Schmidt, Schönk/Schenk, Stelzer/Stalzer |
Blumenau:
Eigel/Aigel/Eygl, Haubt/Haupt, Huschka, Jokesch, Jaich, Landsgesell, Libisch/Libischer, Mandlik/Manlig, Rzehak, Schauer, Teimer/Teymer/Teubner, Tidel/Tydl, Wala/Vaala/Wahla, Wilder |
| Bohnau:
Felkl, Heger, Tureczek |
Dittersbach:
Leinweber, Skalsky |
| Karlsbrunn:
Fauska/Faustka, Herday, Klaschka, Neubauer, Perska/Perschka, Püttner/Bittner, Richter, Schauer, Tobisch/Tobesch, Watschka/Watzka |
Hopfendorf:
Ambrosch, Küller/Köller/Koller, Künzel, Mandlik, Peitl/Beutl, Schauer, Schlesinger, Siegl, Sobel/Sobola, Stephan, Tobisch/Tobesch |
| Jansdorf:
Hüller |
Hartmanitz:
Kral, Misliwitz/Myslywicz |
| Kurau:
Czada |
Lauterbach:
Blaschka, Martinke, Urbanek |
| Nikl:
Pachl, Patzelt, Peitl/Beutl, Urban |
Politschka und Obere Vorstadt:
Baisa, Killer/Küller, Drazil, Hledik, Aulizek, Hegkl, Schlowi |
| Riegersdorf:
Ehrnberger/Ehrenberger, Friedl/Fridl, Füker/Fiker, Heeger/Heger, Kohl/Khol, Kreitschi/Schneider1 |
Schönbrunn:
Kukla, Michl |
| Stangendorf:
Hornisch, Friedl, Heger, Wilder, Günther |
Strenitz:
Sobola, Jarolin |
| Überdörfel:
Portl/Portele |
Baumgarten
Fölkl/Feltl, Fagmon/Faimon, Schneider/Kregczy, Buresch Steindorf:
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Die Liste stellt den vorläufigen endgültigen Stand der Nachforschungen dar (Beginn 2004, danach 6/2009, inzwischen 4/2010 und 1/2012), wenn auch Zusätze und Präzisierungen noch zu erwarten sind. Eine Erweiterung ist in somit immer in Arbeit. Die aktuelle Liste steht als herunterladbare PDF-Datei (15 DIN A4-Seiten, ca.1,5 MB) zur Verfügung. Dies geschieht in der Hoffnung, dass es Leser gibt, die die eine oder andere Person auch als ihren Vorfahren / ihre Vorfahrin erkennen oder beim Nachlesen in ihrem Ahnenpass entdecken. Mit diesen entfernten Verwandten, aber auch mit allen anderen Vorfahrenforschern aus dem ehemaligen Kreis Zwittau/Schönhengstgau möchte ich Kontakt aufnehmen.
Nur bis zur Generation meiner Großeltern (2. Generation) kommen meine Vorfahren ausschließlich aus Laubendorf. In der 6. Generation, der letzten Generation, in welcher ich die Namen aller Vorfahren kenne (Geburtszeitspanne von 1726 bis 1784), kommen unter den insgesamt 64 Vorfahren nur noch 31 aus Laubendorf und schon je 9 aus Riegersdorf und aus Blumenau, 5 aus Hopfendorf und 4 aus Karlsbrunn. 2 Vorfahrinnen kommen aus böhmisch sprechenden Dörfern (Baumgarten, Teleci).
Auch sehe ich mich (wie alle lebenden Menschen!) vom "Ahnenverlust" betroffen. Ahnenverlust heißt, dass ein Vorfahr/eine Vorfahrin in mehreren Linien vorkommt, also Blutsverwandtschaft unter Ehepaaren besteht. Dies ist in der Vorfahrentabelle dadurch zu erkennen, dass eine Person 2 oder gar 3 Vorfahrennummern trägt. Der Ahnenverlust beginnt bei mir in der 5. Generation (1 Ehepaar) und schreitet mit zunehmender Generationenzahl fort. Sofern eine Dispens wegen des Ehehindernisses zu naher Verwandtschaft eingeholt werden musste, ist in der Tabelle stets der Grad der Verwandtschaft mitgeteilt worden. In der Regel ist dies Blutsverwandtschaft im 3. oder 4. Grad (ein identisches Urgroßeltern- oder Ur-Urgroßelternpaar für ein Brautpaar).
1 In den ältesten zugänglichen Quellen steht immer SCHNEIDER. Erst ab etwa 1800 folgt statt dessen durchweg KREITSCHI.
Daran ändert sich bis in das 20. Jahrhundert hinein nichts mehr.
Die frühesten bekannten Laubendorfer NEUDERTs
Aktueller Bearbeitungsstand: 12.11.2009
24.7.2010;
Geburtsregister NEUDERT 17. Jhd.doc
NEUDERT- Nennungen in Laubendorf im 17. Jahrhundert
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Datum/ Jahr |
Nr. |
Name, Ereignis |
Quelle |
15.1.1645 |
212 |
Taufe des Paul, S. d. Simon & Regina N. (Die derzeit älteste bekannte Namensnennung!) | Taufmartik Politschka, 1642 f |
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17.10.1646 |
213 |
Benedikt N. ist Taufpate [1] [2] der Ursula Schmid. |
Taufmartik Politschka, 1642 f |
|
7.4.1647 |
?213 |
Marianna N., ?(Ehefrau des Benedikt N.) als
Taufpatin genannt |
Taufmartik Politschka, 1642 f |
|
1650 |
212 |
Katharina, Witwe des Lorenz
N., überschreibt ihren Hof 212 an den Sohn Simon |
Erstes Grundbuch Laubendorf |
|
1651 |
212 |
Simon N.,
Bauer, Ehefrau
Regina, mit Mutter Katharina genannt |
Kataster der Untertanen nach dem Glauben 1651. Chrudimer
Kreis |
|
1651 |
213 |
Benedikt N.,
Bauer, Ehefrau
Marianna, Sohn Valentin, Tochter Anna genannt |
Kataster der Untertanen nach dem Glauben 1651. Chrudimer
Kreis |
|
1651 |
?206 |
Ehepaar Mathes (II) &
Marianna N.
genannt |
Kataster der Untertanen nach dem Glauben 1651. Chrudimer
Kreis |
|
1651 |
215 |
Wenzl Müller kauft den wüst liegenden Grund des Mathaus
(I) N. |
Erstes Grundbuch Laubendorf |
|
1660 |
213 |
Benedikt N. überschreibt seinen Grund an seinen Sohn
Valentin |
Erstes Grundbuch Laubendorf |
|
1664 |
224 |
Mates N. (III) übernimmt den Hof von (seinem
Schwiegervater?) Mates Barta. |
Erstes Grundbuch Laubendorf |
|
8.12.1669 |
206 |
Der Bauernhof wird von Mottl (Mathaus? II) N. auf seinen
Bruder Georg überschrieben. |
Erstes Grundbuch Laubendorf |
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1677 |
103 |
Michael N. kauft das Häusler- Anwesen von der Witwe des
Hans Dittrich. |
Erstes Grundbuch Laubendorf |
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15.11.1679 |
179 |
Mates N. kauft den Hof von Paul Stiehl. |
Erstes Grundbuch Laubendorf |
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7.7.1681 |
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Margaretha N., Ehefrau oder Tochter des
Mattes N. als Taufpatin genannt |
Taufmatrik Bistrau, 1677-1686 |
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31.7.1681 |
!103 |
Taufe des Andreas, S. d. Michael & Barbara N. |
Taufmatrik Bistrau, 1677-1686 |
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16.1.1683 |
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Heirat Valentin
N. & Gertrud, T. d. Michael Findeis |
Trauungsmatrik Bistrau, 1677-1686 |
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23.4.1684 |
?179 |
Taufe des Georg, S. d. Mathes & Maria N. |
Taufmatrik Bistrau, 1677-1686 |
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26.6.1685 |
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Barbara N. als Taufpatin genannt |
Taufmatrik Bistrau, 1686 f |
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4.3.1687 |
131 |
Matteß N. (IV) kauft das Häusler-Anwesen von Gregor Schönk. |
Erstes Grundbuch Laubendorf |
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5.5.1686 |
103 |
Taufe der Maria?, T. d.
Michael & Barbara N. |
Taufmatrik Bistrau, 1686 f |
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27.9.1687 |
131 |
Taufe des Wenzl, S. d. Mates & Marianna N |
Taufmatrik Bistrau, 1686 f |
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26.10.1687 |
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Taufe d. Martin, S. d. Valentin & Gertrud N. |
Taufmatrik Bistrau, 1686 f |
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5.11.1689 |
?212 |
Heirat Jakob, S. d.
Faltus N. & Marianna, T. d.
Friedrich Kromr? |
Taufmatrik Bistrau, 1686 f |
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29.12.1689 |
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Maria, Weib d. Melchior N. als Patin genannt |
Taufmatrik Bistrau, 1686 f |
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1.1.1690 |
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Taufe d. Dorothea, T. d. Georg & Margaretha N. |
Taufmatrik Bistrau, 1686 f |
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14.1.1690 |
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Martin N. als Taufpate genannt |
Taufmatrik Bistrau, 1686 f |
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1690 |
212 |
Simon N. überschreibt den Hof an Jakob N. |
Erstes Grundbuch Laubendorf |
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21.12.1690 |
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Taufe des Christian N. |
Taufregister A, Laubendorf, 1690 f |
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12.5.1691 |
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Tod der Maria N. |
Sterberegister A, Laubendorf, 1690 f [3] |
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15.5.1691 |
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Tod des Mathes N. |
Sterberegister A, 1690 f |
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2.11.1691 |
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Tod der Katharina N. |
Sterberegister A, 1690 f |
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10.11.1691 |
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Tod des Johannes N. |
Sterberegister A, 1690 f |
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5.10.1692 |
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Taufe des Andreas N. |
Taufregister A, 1690 f |
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15.11.1692 |
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Heirat Martin
N. & Christina, T. d. Lukas Peiker |
Taufmatrik Bistrau, 1686 f |
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13.1.1693 |
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Taufe der Margaretha N. |
Taufregister A, 1690 f |
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17.5.1693 |
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Tod des Martin N., Söhnlein |
Sterberegister A, 1690 f |
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12.3.1694 |
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Tod des Johann N. |
Sterberegister A, 1690 f |
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13.1.1695 |
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Faltus N. als Taufpate genannt |
Taufmatrik Bistrau, 1686 f |
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1696 |
213 |
Valentin N. überschreibt den Hof an seinen Sohn Georg |
Erstes Grundbuch Laubendorf |
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1696 |
215 |
Martin N. kauft den Hof von Johann Dittrich. |
Erstes Grundbuch Laubendorf |
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27.1.1697 |
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Tod der Ludmilla N. |
Sterberegister A, 1690 f |
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7.2.1697 |
?215 |
Taufe d. Mates, S. d. Martin
& Christina N. |
Taufmatrik Bistrau, 1686 f |
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4.5.1697 |
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Heirat Georg
N. & Marzena (Mariechen?), T. d. Hans Brisa |
Trauungsmatrik Bistrau, 1686 f |
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24.11.1697 |
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Melchior N. als Taufpate genannt |
Taufmatrik Bistrau, 1686 f |
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2.2.1698 |
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Lorenz N. als Trauzeuge genannt |
Trauungsmatrik Bistrau 1686 f |
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20.4.1698 |
?212 |
Taufe der Susanna, T. d.
Jakob N. & Maria? |
Taufmatrik Kurau, 1690 f |
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22.6.1698 |
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Taufe d. Janiczek, S. d.
Georg? N. & Maria? |
Taufbuch Kurau, 1690 f |
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24.6.1698 |
?212 |
Tod des Simon N. |
Sterberegister A, 1690 f |
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20.7.1698 |
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Tod des unleserlich
N. |
Sterberegister A, 1690 f |
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13.2.1699 |
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Heirat Martin N. &
Catharina, T. d. Mates Baltzer, Bohnau |
Trauungsmatrik Bistrau, 1686 f |
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15.2.1699 |
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Taufe d. Marzena, T. d. Martin & Christina N. |
Taufmatrik Bistrau, 1686 f |
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1.11.1699 |
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Taufe der Katharina N. |
Taufregister A, 1690 f |
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8.4.1700 |
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Taufe d. Georg, S. d. Name
fehlt! & Susanna N. |
Taufmatrik Bistrau, 1686 f |
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18.5.1700 |
?213 |
Tod d. Valentin N. |
Sterberegister A, 1690 f |
[1] Sofern Personen als Paten oder Zeugen genannt sind, wurde nur ihre älteste Erwähnung berücksichtigt.
[2] Taufpaten und Zeugen sind in der Regel mindestens 21 Jahre alt.
[3] Im Sterberegister Laubendorf (1690f) findet sich keine Altersangabe der Verstorbenen. Deswegen ist eine Zuordnung dieser Personen zu ihren Familien nicht möglich.
Die in der rechten äußeren Spalte der Tabelle genannten Quellen stehen mir zur (leider aufwändigen) Vorfahren-Suche zur Verfügung. -
In den ersten 25 dargestellten Jahren existieren mindestens 3 NEUDERT- Ehepaare gleichzeitig. Eine knappe Generation später sind es bereits mindestens 6. - Mit der Auswertung der Matriken aus Politschka (beginnend 1642) und Bistrau (beginnend 1677) habe ich einen großen Sprung in die Vergangenheit geschafft, und ich bin ich dem Laubendorfer Ur- NEUDERT näher gekommen. Erreicht habe ich ihn damit noch nicht. - Hausnummern, sofern sie zugeordnet werden konnten, wurden aus dem Grundbuch Laubendorf erschlossen.
Auch in mehreren Nachbarorten von Laubendorf finden sich NEUDERT- Eintragungen. Ihre Anzahl ist - verglichen mit Laubendorf - gering, und überall beginnen
die Eintragungen deutlich später als in Laubendorf. Dies ist ein indirekter Beweis dafür, dass der
Ur- NEUDERT im westlichen Schönhengstgau ein Laubendorfer
Einwohner ist.
Früheste mir bekannt gewordene Nennungen aus dem 17. und frühen 18. Jahrhundert:
Politschka, Obere Vorstadt: 1677, Schönbrunn: 1688, Dittersbach:1698,
Trpin: 1698, Bohnau: 1701, Politschka: 1704, Bistrau: 1705, Riegersdorf:
1716, Kurau: 1725.
Die im Jahre 1945 in Politschka wohnenden NEUDERTs sprachen Böhmisch und Deutsch.
Ihr Deutsch war ohne Akzent. Dennoch fühlten sie sich als Tschechen.
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Kreis Zwittau; Zuletzt bearbeitet 29.1.2012